Typen der Steuerung

Kabellose Steuerung Z-Wave

 

Dachflächenfenster sind wesentliche Elemente zur Belichtung und Raumgestaltung von Gebäuden und Gebäudeteilen. Sie können in ihrer gesamten Vielfalt in alle Dachräume eingebaut werden und bieten dank verschiedener Konstruktionsweisen verschiedenste Funktionen und Öffnungsvarianten. Immer größer Beliebtheit erfreuen sich elektrische Bedien- und Steuersysteme, die die Fenster selbst, aber auch die Innen- und Außenzubehöre in verschiedenen Konfigurationen steuerbar machen.

 

Die Funktion des Z-Wave Systems ist denkbar einfach: Die Steuereinheit (z.B. Fernbedienung) wird betätigt und sendet ein entsprechendes Signal im Z-Wave Netz, das man sich wie ein W-LAN Netz vorstellen kann. Das Signal wird dann vom betreffenden Gerät empfangen und umgesetzt. Nach der Ausführung des Steuerbefehls schickt dann dieses Gerät wiederum ein Bestätigungssignal zurück an die Steuereinheit. Kommt es auf dem Übertragungsweg zu Störungen der direkten Verbindung von Steuergerät zu Produkt, etwa bedingt durch die Funksignal-Reichweite oder durch Einschränkungen des Empfangs durch bauliche Hindernisse, so nimmt das Signal den Weg indirekt über ebenfalls im Z-Wave Netz angemeldete Geräte, die in Reichweite liegen. Das System kann so effizient und zuverlässig arbeiten.

Einkanal-Steuerung

 

Die Einkanal-Steuerung stellt einen Signalkanal im heimischen Z-Wave Netz zur Verfügung. Es ist damit die einfachste und günstigste Steuervariante. Gesteuert werden kann ein Einzelprodukt (zum Beispiel ein Fenster mit Kettenantrieb zum Öffnen, ein Außenrollladen oder ein Innenrollo). Der Kanal kann aber auch als Gruppenkanal genutzt werden, so dass bis zu 231 Produkte als Gruppierung gesteuert werden können. So könnte man mit einem Wandschalter zum Beispiel alle Rollläden in einem Raum gleichzeitig bedienen. Dabei fasst man in der Regel mehrere gleiche Empfänger zusammen. Die klassische Verwendung ist ein Raum mit zwei Dachfenstern und entsprechend zwei elektrischen Außenrollläden, die als Gruppe durch einen Einkanal-Wandschalter ZWG1 bedient werden können.

 

Mehrkanal-Steuerung

 

Die Mehrkanal-Steuerung erlaubt das individuelle Steuern von mehreren Einzelgeräten bzw. von mehreren Gruppierungen. Mit einem Wandschalter ZWK10 oder einer Fernbedienung ZWP10 zum Beispiel können bis zu 231 Produkte in bis zu 10 Gruppierungen gesteuert werden, natürlich somit auch bis zu 10 Einzelgeräte individuell. Dabei können die Gruppen frei programmiert werden, sogar mit Schnittmengen in der Steuerung. Ein Beispiel: in einem Raum sind drei Fenster jeweils mit einem Kettenantrieb ZWS12, einem Außenrollladen ARZ Z-Wave und mit einem Innenrollo ARF Z-Wave ausgestattet. Der Raum verfügt über einen Wandschalter ZWK10. Auf dem ersten Kanal könnte man alle Fenster gleichzeitig mit dem Kettenantrieb öffnen und schließen, mit dem zweiten alle drei Rollläden und mit dem dritten alle Innenrollos. Den vierten Kanal könnte man so nutzen, dass man mit ihm das linke Fenster öffnet und schließt, mit dem fünften das mittlere und mit dem sechsten das rechte Fenster. Mit dem siebten, achten und neunten könnte man analog die Rollläden individuell steuern. Den zehnten Kanal könnte man zum Beispiel so programmieren, dass man damit das linke und das rechte Fenster als Gruppierung öffnet und schließt - also ganz nach „Lust und Laune”. Eine spätere Neukonfigurierung der Gruppierungen ist natürlich möglich, ebenso kann bei Bedarf jederzeit eine Fernbedienung nachgerüstet werden.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Bruhn & Frankenberg GbR - B&F Fensterhof